Hochwertige Energiesparfenster

Wärmeschutz auf die moderne Art – Mit den richtigen Fenstern Energie und Kosten sparen

Immer weiter steigende Energiekosten sowie die Neuerungen der Energieeinsparverordnung EnEV machen den Wärmeschutz für Bauherren immer wichtiger. Der Einbau moderner Energiesparfenster ist daher für Neubauten, aber auch im Zuge von Sanierungen, beliebter denn je. Die Preise sind zwar höher als bei normalen Fenstern, allerdings gleicht sich die Investition durch die gesparte Energie wieder aus. Und ein weiterer Vorteil spricht für die Montage: Dank einer Förderung müssen Sie für Ihre neuen Energiesparfenster nur mit geringen Kosten rechnen.

Welches Material wird verwendet?

Energiesparfenster bestehen im Regelfall aus Kunststoff. Zwar verfügt Holz schon von Natur aus über eine sehr gute Wärmedämmung, die durch eine entsprechende Verglasung noch verbessert werden kann, Kunststofffenster übertreffen diese mittlerweile jedoch. Dies liegt vor allem an den Mehr-Kammer-Profilen, die bei Energiesparfenstern verwendet werden. Bis zu sechs Kammern sowie – je nach Modell – eine dämmende Füllung sind in modernen Profilen verbaut. Und auch die Dichtigkeit wird durch ein Mitteldichtungs-System unterstützt.

Aluminium gehört als Metall mit einer guten Wärmeleitfähigkeit normalerweise nicht zu den Materialien, die bei Isolierglasfenstern eingesetzt werden. Die Kombination beider Baustoffe – die auch bereits bei Holz-Alu Fenstern angewandt wird – ist allerdings mittlerweile auch für Energiesparfenster keine Seltenheit mehr. Eine robuste Außenschale aus Aluminium verleiht dem Fenster Stabilität und gibt ihm zusätzlichen Einbruchschutz, während die bewährten Mehr-Kammer-Profil-Systeme sowie eine moderne 3-fach Isolierverglasung für die nötige Dämmung sorgen. Mit Kunststoff- und Kunststoff-Alu-Fenstern erfüllen Sie sogar Passivhaus-Standards.

Kunststoff als Material für Energiesparfenster verursacht nicht nur geringe Kosten, es lässt sich auch einfach verarbeiten. Die für die Wärmedämmung benötigten Profil-Kammern können beispielsweise besonders leicht hergestellt werden. Eine sogenannte warme Kante sorgt indes dafür, dass zwischen inneren und äußeren Glasscheiben keine Wärmebrücken entstehen. Eine ähnliche Vorgehensweise wird übrigens auch bei Türen angewandt, um die Wärmedämmung sicherzustellen – hier wird nach dem Prinzip der thermischen Trennung verfahren.

DIN-Normen und U-Werte

Um Passivhaus-Standards zu erfüllen, müssen die Energiesparfenster mehr als nur einen Test bestehen. So darf der U-Wert – also der Wärmedurchgangskoeffizient – der Fenster 0,8 W/(m2K) nicht übersteigen. Darüber hinaus müssen die für alle Fenster geltenden DIN-Normen erfüllt werden.

So muss der Durchblick auch bei einem Isolierglasfenster gewährleistet sein und die Dichtigkeit der Rahmen und Profile muss das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Diese und viele andere Eigenschaften der Fenster werden schon während der Entwicklung ausgiebig getestet und sind Gegenstand beständiger Prüfungen.

Energiesparfenster aus Kunststoff für beste Wärmedämmung.

Diese Fenster sorgen für eine hervorragende Wärmedämmung und sparen somit bares Geld. Wer sein Haus mit dämmenden Fenstern ausrüstet, sollte indes Keller- und Dachfenster nicht ignorieren.

Generell sind Energiesparfenster bereits für kleine Preise erhältlich. Wer dennoch bei der Anschaffung sparen möchte, kann eine Förderung beantragen. Einige Energiesparfenster, die Passivhaus-Standards genügen oder diese gar übertreffen, sind:

Modell U-Wert bei 3-fach Isolierverglasung in W/(m2K)
Energeto 5000ED 0,64
Energeto 8000ED 0,60
Energeto 8000P 0,60

KfW-Förderung für Energiesparfenster

Sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung von Bestandsbauten bietet die KfW Förderungen in Form günstiger Kredite oder Zuschüsse an. Die Bedingung: Die Baumaßnahmen müssen zu einem energieeffizienten Haus – einem sogenannten KfW-Effizienzhaus – führen. Die Montage von Energiesparfenstern für eine verbesserte Wärmedämmung erfüllt diese Kriterien und wird dementsprechend von der KfW mit verschiedenen Programmen unterstützt.

So können Sie unter anderem aus den folgenden Förderprogrammen wählen:

  • Kredit 153 – Energieeffizient bauen
  • Zuschuss 430 – Energieeffizient sanieren (Investitionszuschuss)
  • Zuschuss 431 – Energieeffizient sanieren (Baubegleitung)
     

Die Programme gelten indes nicht nur für Fenster, sondern für alle baulichen Maßnahmen, welche die Energieeffizienz des Hauses auf ein vorbestimmtes Maß erhöhen.

Höhere Förderung mit Änderung der EnEV.

Mit den erneuten Änderungen der EnEV im Jahr 2016 sind auch die Programme der KfW-Bank aktualisiert worden. Gab es früher als Höchstbetrag für einen Kredit zum Bau eines Effizienzhauses 50.000 Euro, hat sich diese Summe nun auf 100.000 Euro verdoppelt.

30.000 Euro Investitionszuschuss beziehungsweise bis zu 4.000 Euro für die Baubegleitung bekommt auf Antrag zugesprochen, wer seinen Wohnraum energetisch saniert. Energiesparfenster zu installieren lohnt sich nun also erst recht.

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