Die Haustür mit Briefkasten

Eine Haustür mit Briefkastenanlage ist praktisch und verbessert die Energieeffizienz

Eine Haustür mit Briefkasten kann viele verschiedene Formen annehmen. Die früher gängige Postklappe hat dabei weitestgehend ausgedient. Um die Energiebilanz zu optimieren, werden heute vermehrt Briefkastensysteme angeboten, die entweder in der Mauer neben der Haustür oder im Seitenteil der Tür verbaut sind. Neben der dadurch verbesserten Wärmedämmung kann dank vielerlei Zubehör mittlerweile auch die Schallentwicklung zufallender Klappen gemindert werden. Und sogar in Sachen Design haben sich die Briefkästen beständig weiterentwickelt.

Montagemöglichkeiten der Briefkastenanlage

Schon früh hat man den Gang zum im Freien stehenden Briefkasten vermeiden wollen. Die Abneigung, an einem verregneten Samstagmorgen vor der Tür liegende Zeitungen und Briefe holen zu müssen, hat dazu geführt, Briefkastenklappen in die Haustüren zu integrieren. Dies hat sich jedoch nicht als die ideale Lösung herausgestellt, weshalb der klassische Briefkasten - auch in modernen Ausprägungen - wieder auf dem Vormarsch ist.

Die Haustür mit Postklappe

Da seit einiger Zeit die Wärmedämmung des Hauses immer wichtiger geworden ist, wird die Postklappe heute kaum mehr gewählt. Moderne Türen aus Holz oder Alu sind ausgeklügelte Systeme mit exzellenten Dämmeigenschaften. Speziell entwickelte und verbaute Dämmkerne würden bei einer Haustür mit integriertem Briefkasten sinnlos werden, da sehr große Kältebrücken geschaffen werden.

Ist eine Klappe in der Haustür als Briefkasten integriert, verschlechtert sich damit meist die Wärmedämmung des Türsystems.

In eine Haustür mit Seitenteil kann ein Briefkasten ideal verbaut werden

Eine Haustür mit Briefkastenanlage wird vor allem in Gebäuden mit mehreren Parteien benötigt. Die Post der Parteien kann nicht einfach in eine Klappe geworfen werden - daher benötigt jede Partei ein eigenes Fach beziehungsweise einen eigenen Briefkasten. Dies funktioniert nicht durch Postschlitze in der Haustür. Eine Briefkastenanlage für das Mehrfamilienhaus löst das Problem allerdings. Solche Anlagen sind häufig in Seitenteilen installiert.

Egal, ob diese mit einem Fenster bzw. mit Einsätzen aus Glas versehen sind oder aus dem Material der Tür bestehen: Ein Einbau erfolgt schon oft ab Werk. Da das Seitenteil in seinen Ausmessungen individuell anpassbar ist, können hier die Ausmaße der Briefkastenanlage berücksichtigt werden.

Mögliche Kastenformate der Briefkästen

Da in einem Einfamilienhaus hinter dem Seitenteil oft weniger Platz zur Verfügung steht als in einem Haus mit mehreren Parteien, gibt es die in Seitenteile integrierten Briefkästen in verschiedenen Formen:

  • senkrechte Briefkästen
  • waagerechte Briefkästen
  • schräge Briefkästen
     

Ein senkrechter Briefkasten wird häufig dort verbaut, wo im Innenraum wenig Platz in der Tiefe zur Verfügung steht. Der waagerechte Briefkasten überzeugt hingegen in einem Haus mit hohem Postvolumen. Einen angenehmen Mittelweg realisieren Sie mit dem schrägen Briefkasten, der weniger Platz in der Tiefe benötigt, in dem die Post aber sehr platzsparend liegt.

Einige der Kästen können auch mit Isolierungen bestellt werden und steigern so die Wärmedämmeigenschaften der Briefkastenanlage.

Isolierung der Bauteile verbessert die Energiebilanz

Ebenso wie Briefkastengehäuse und Klappe, kann auch die Frontplatte als Kältebrücke fungieren. Um ideal vor Kälte und Zugluft schützen zu können, müssen alle Bauelemente mit Verbindung nach außen ideal isoliert werden. Bei einer modernen Haustür mit Briefkasten werden folgende Elemente isoliert:

  • Frontplatte
  • Einwurfklappe
  • Briefkastengehäuse
     

Häufig können die Systeme in unterschiedlichen Isolationsstufen bestellt werden. Eine Haustür mit Briefkasten, die keinen Anschluss zu einem Wohnraum hat oder in Bürogebäuden angebracht ist, benötigt eventuell nicht die höchste Stufe.

Angenehmer Empfang durch edle Optik

Moderne Briefkastenanlagen verschönern die Front Ihres Hauses. Anhand moderner Materialien und deren Verarbeitung schafft es ein Briefkastensystem, sich perfekt an die Optik der Haustüren anzupassen und den Gästen einen angenehmen Empfang zu bereiten.

Eine Briefkastenanlage kann in vielen verschiedenen Designs realisiert werden und ist somit nicht nur praktisch, sondern unterstreicht auch den Stil des Hauseigentümers.

Welches Material wird bei Briefkästen verwendet?

So velfältig wie die für eine Haustür verwendeten Materialien sind auch jene für Briefkastenanlagen. Denn auch im Bereich des Einwurfs müssen an eine Haustür mit Briefkasten unterschiedliche Ansprüche gestellt werden. Neben diversen Lösungen der Wärmedämmung muss der Briefkasten auch Sicherheit gewährleisten.

Häufig wird die Frontplatte der Briefkastenanlage daher aus folgenden robusten Materialien gefertigt:

  • pulverbeschichteter Stahl
  • eloxiertes Aluminium
  • hochwertiger Edelstahl
     

Die verschiedenen Werkstoffe unterscheiden sich vor allem im Preis, denn in Bezug auf das Design lassen sich beinahe alle Vorstellungen verwirklichen. Durch die Technik der Pulverbeschichtung können Frontplatten farblich perfekt an jede Haustür angepasst werden. Mit über 200 RAL-Farben bietet sich Ihnen ein breites Farbspektrum. Besonders angesagt ist für Briefkastenanlagen die Farbe RAL 7016, das schöne Anthrazitgrau passt zu vielen Türfarben. Selbstverständlich ist die Frontplatte aber auch in Weiß oder anderen Farbtönen zu realisieren.

Worauf ist noch zu achten? Verriegelungen, Formen und Dämmung

Neben der Material- und Farbwahl gibt es noch einige andere Möglichkeiten, seine Briefkästen zu individualisieren. Sicherheit und einwandfreie Funktion sollten bei diesen überlegungen jedoch stets im Vordergrund stehen.

Eine Haustür mit Briefkasten, der in der Tür integriert ist, hat beispielsweise bauartbedingt immer eine öffnung zum Inneren des Hauses. Damit diese öffnung nicht missbraucht wird, um sich Zugang zum Familienheim verschaffen oder wichtige Post entwenden zu können, werden unterschiedliche Möglichkeiten zum Schutz angeboten, wie zum Beispiel Riegel.

Auch die im Haus zugänglichen Briefkastenklappen müssen vor fremden Zugang geschützt werden. Die Verriegelung geschieht hier meistens noch durch einen Schwenkriegel, der durch das Drehen des Briefkastenschlüssels verschlossen oder geöffnet wird. Diese Art der Verriegelung hat sich über die Jahre bewährt.

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